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RADIO C CONCERT DAY- Soundgarden

Hintergrund
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Pfingstmontag Concert Day 2:22 am 3:40 am

Soundgarden war eine US-amerikanische Rockband aus SeattleWashington. Der Name geht auf die Klangskulptur The Sound Garden zurück, die auf einem Gelände der nationalen Ozean- und Wetterbehörde in der Heimatstadt der Band steht.

Soundgarden wurde 2025 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Bandgeschichte

Erste Phase (1984–1997)

Im Jahre 1984 gründeten Chris Cornell, der anfangs noch Schlagzeug spielte, und Hiro Yamamoto eine Band innerhalb der Punk– und Independent-Szene Seattles, aus der später Soundgarden wurde. Bald stiegen Kim Thayil als Gitarrist und Scott Sundquist als Schlagzeuger ein, worauf Chris Cornell zum Gesang wechselte. Sundquist verließ die Band 1986 und wurde von Matt Cameron ersetzt, der vorher bei Skin Yard trommelte. Nach einigen Demo-Bändern und Veröffentlichungen auf lokalen Kompilationen unterzeichnete Soundgarden bei dem kommerziell unabhängigen Label Sub Pop, das auch ihre Debütsingle Nothing to Say und zwei EPs veröffentlichte. Danach wechselten sie zu SST Records, wo die vier 1988 ihr erstes vollständiges Album Ultramega OK einspielten. Zwischendurch tourten sie regelmäßig in den Vereinigten Staaten. Bald wurde die kommerzielle Musikindustrie aufmerksam, und sie brachten 1989 ihr erstes Major-Album Louder Than Love heraus. Bald darauf stieg Bassist Yamamoto aus, um sein Studium zu beenden. Sein Nachfolger Jason Everman kam von Nirvana und wurde nach ein paar Auftritten von Ben Shepherd ersetzt. Zwischendurch widmete Cornell zusammen mit den späteren Pearl-Jam-Mitgliedern dem verstorbenen Sänger Andrew Wood das Album Temple of the Dog.

In der neuen Besetzung nahmen sie ihre härteste Platte Badmotorfinger auf, deren Auskopplung Jesus Christ Pose wegen der rhythmischen Attacken und wegen des Textes über die Landesgrenzen hinweg Aufmerksamkeit erregte. In dieser Zeit spielten sie auch auf den Lollapalooza-Festivals. 1993 wurden die Soundgarden-Nebenprojekte Hater und Wellwater Conspiracy gegründet, an der neben Matt Cameron und Ben Shepherd auch eine Reihe von Gastmusikern beteiligt waren. Das Album Superunknown wurde von Michael Beinhorn produziert, der sich bei der Produktion stark einbrachte. Die Folge davon war, dass die Live-Umsetzung der Stücke sich als schwierig gestaltete, weil das Album überproduziert worden war. Dies wurde als einer der Gründe für die vielen abgesagten Auftritte der Band angegeben. Ironie der Geschichte ist, dass die Band mit dem Album Superunknown, was übersetzt Superunbekannt bedeutet, einen großen Erfolg hatte. Als erfolgreichster Hit stellte sich der Song Black Hole Sun heraus. Für das Musikvideo zu Black Hole Sun gewannen Soundgarden 1994 einen MTV Video Music Award für Bestes Metal/Hard Rock Video, 1995 folgte der Grammy Award for Best Metal Performance für Spoonman.

Nach den schlechten Erfahrungen, die Soundgarden trotz des Erfolges bei den Aufnahmen zu Superunknown gemacht hatte, entschlossen sich die Mitglieder das folgende Album Down on the Upside selbst aufzunehmen. Nach der Veröffentlichung im Jahre 1996 bekam Chris Cornell Probleme mit seiner Stimme, weswegen wiederholt Auftritte abgesagt wurden. Das führte zu Vermutungen über eine mögliche Trennung der Band. Im April des Jahres 1997 wurde Soundgarden schließlich aufgelöst. Als Kommentar zur Auflösung gab die Band folgendes bekannt: After twelve years the members of Soundgarden have amicably and mutually decided to disband to pursue other interests. There is no word at this time on any of the members’ future plans.” (deutsch: „Nach zwölf Jahren haben die Mitglieder von Soundgarden in Freundschaft und gegenseitigem Einverständnis entschieden, sich zu trennen, um sich anderen Interessen zu widmen. Im Moment gibt es nichts weiteres über die zukünftigen Pläne der einzelnen Mitglieder zu sagen.“)


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